Dieser Artikel wurde in der Januarausgabe von RAC – the Refrigeration and
Air Conditioning Magazine veröffentlicht.
(Übersetzung von Honeywell)
Das einflussreiche internationale kooperative Forschungsprogramm der SAE
(Society of Automobile Engineers) gibt HFO-1234yf von Honeywell, dem Kühlmittel
mit geringem Treibhauspotential, den Vorzug vor CO2.
Das unabhängige Testgremium, das 2007 im Gefolge strengerer Richtlinien
durch die EU eine Untersuchung durchführte, favorisiert Honeywells Produkt.
HFO-1234yf bietet eine “überragende umweltverträgliche Leistung”. SAE betonte
nachdrücklich, dass dieses alternative Kühlmittel gezeigt habe, dass es beim
Einsatz in Fahrzeugklimaanlagen mit den niedrigsten Risiken behaftet sei. “Von
allen in Betracht gezogenen Alternativen weist HFO1234yf, im Vergleich mit
aktuell eingesetzten Kühlmitteln, erhebliche Vorteile bei der
Umweltverträglichkeit auf. Außerdem gibt es keine signifikanten
Sicherheitsbedenken. Damit verfügt HFO1234yf über das größte Potential in Bezug
auf Umweltverträglichkeit und Kundenanforderungen“, so die SAE.
Derzeit eingesetzte MAC-Systeme verwenden HFC-134a (mit einem Global Warming
Potential, kurz GWP, von 1430). Im Gegensatz dazu hat HFO-1234yf ein GWP von
4.
Ausführliche Tests haben gezeigt, dass HFO-1234yf hoch effizient ist, weil die
Fahrzeuge weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Treibhausgase ausstoßen
als alternative Kühlmittel. Das Programm zeigte auch auf, dass CO2, trotz eines
GWP von 1, weniger effizient ist als 1234yf.
Rene Müller, Geschäftsführer für den Bereich Fluorprodukte bei Honeywell in
Europa, Nahost und Afrika, schließt sich der Ansicht vieler Automobilhersteller
an, wenn er sagt, dass HFO-1234yf eine „sichere und bessere“ Antwort auf die
MAC-Direktive gibt als CO2.
“Weil 1234yf, anders als CO2, selbst in den heißesten Regionen effizient und
effektiv ist, stellt es eine echte globale Lösung dar.”
Mueller fügte hinzu: “HFO-1234yf bietet fast einen 1:1-Ersatz für die
zurzeit verwendeten Kühlmittel; die gegenwärtig eingesetzten Klimaanlagen
müssen also nicht völlig neu gestaltet werden.”
SAE ist ein globaler Zusammenschluss von 115.000 Ingenieuren und
Technikern.